Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik
Association professionnelle pour l’éducation sociale et la pédagogie spécialisée

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Die Referate der Tagungen Sonderpädagogik, Plattform Fremdplatzierung und Murten (seit 2012 im PDF-Format) finden Sie unter der Website der jeweiligen Tagung unter » Tagungen.

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Studierende bezahlen für die Broschüren und den «Leitfaden Fremdplatzierung» den Mitgliederpreis, auf die Publikation «Pädagogik, Heime, Macht» wird eine Ermässigung von 20% gewährt. Bitte im Formular bei «Nachricht» erwähnen.

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Zusammenführen und zusammen führen

Pädagogische, interdisziplinäre und organisatorische Ebenen in der Fremdplatzierung

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

erscheint im Januar 2018

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«Bientraitance» für Kinder und Jugendliche in der Fremdplatzierung kann nur entstehen, wenn pädagogische Ansätze, unterschiedliche Disziplinen und organisatorische Rahmenbedingungen und Prozesse eng miteinander abgestimmt werden. Um diesen Auftrag professionell zusammen führen zu können, müssen die beteiligten Akteure und Organisationen, trotz unterschiedlicher Aufgaben, Sichtweisen und Sprachen, gewillt sein, sich miteinander zu verständigen. Erst dieser gegenseitige Respekt ermöglicht es ihnen, auch in herausfordernden Situationen konstruktive Lösungen zu finden. Denn – so die These – alle nicht ausgetragenen und geklärten Schwierigkeiten und Missverständnisse zwischen den verschiedenen Akteuren gehen am Ende auf Kosten der Kinder und Jugendlichen.
Die Beiträge der Tagung Brunnen 2017 thematisieren das Zusammenspiel von pädagogischer, interdisziplinärer und organisatorischer Ebene.
2017

Wer wagt, gewinnt?

Bientraitance zwischen Sicherheitsanspruch und Risikobereitschaft

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Das zunehmende Sicherheitsdenken in unserer Gesellschaft hat Auswirkungen auf die Heimerziehung. Inwieweit wird dadurch die sozial- und sonderpädagogische Arbeit standardisiert? Inwiefern ist das eigenständige, professionelle Denken der Fachpersonen in der Sozial- und Sonderpädagogik noch gefragt? Wie gelingt es ihnen, zwischen Sicherheitsanspruch und Risikobereitschaft ein Klima der Bientraitance, ein tragfähiges und anregendes Klima für das Heranwachsen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen zu schaffen?
Die Beiträge dieser Publikation zeigen auf, was der gesellschaftliche „Kontrolldiskurs“ in der Heimerziehung bewirkt und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.
2016

Wirkung!

Immer schneller, immer besser?

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Gerade weil der Sozialbereich als Ganzes aber auch die Heime unter öffentlichem Druck stehen, ist die Wirkung des Geleisteten gefragt. Vergleichbarkeit bei Wirkungsanalysen wird angestrebt, trotzdem sind Zahlen nur beschränkt aussagefähig. Die Rahmenbedingungen für eine Analyse spielen eine entscheidende Rolle bei der Einschätzung des Erfolgs einer Massnahme. Kann eine Institution bewusst Teil der Gesellschaft sein und sich primär am Normalitätsprinzip orientieren wo Veränderungen allerdings Zeit brauchen, besonders wenn sie nachhaltig sein sollen? Und wie ist dies zu kommunizieren?
Institutionen, Zuweisende, Kinder, Jugendliche und ihre Familien, Behörden und Gesetzgeber sind gefordert, diesen Prozess transparent und in gegenseitiger Beteiligung in einem für die Kinder und Jugendlichen förderlichen Sinn zu beeinflussen. Es muss sich lohnen, sich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen einzusetzen! Die Beiträge dieser Publikation zeigen auf, wie diese Aspekte sinnvoll vermittelt werden können.
2015

Pädagogik, Heime, Macht

Eine historische Analyse der Heimerziehung

34.00 CHF (* 10.00 CHF)

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Heimgeschichte von 1923 bis 1980 wird in dieser Analyse beispielhaft beschrieben. Sie widmet sich den Themen: pädagogische Konzepte, Strafen, Bettnässer, Religion und Beziehungsfähigkeit. Persönlichkeiten der Heimerziehung dieser Jahre und ihre Aktivitäten werden beleuchtet. Das Buch endet mit der Heimkampagne und ihrer Wirkung auf die Heimerziehung.
2014

Zeitzeichen

Aus dem Gestern – heute – für das Morgen lernen

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Die historische Aufarbeitung der Heimgeschichte wirft auch Fragen auf für die heutigen Institutionen. Fragen dazu, wie mit der Geschichte umzugehen ist, Fragen zur Schuld und zum Zeitgeist: Was können wir aus der Geschichte lernen? Welche Rolle spielte und spielt die Macht von Einzelnen sowie der Institution? Wie werden Einrichtungen und Sonderschulen heute in den Medien wahrgenommen? Die Referate der Brunnen-Tagung 2014 behandeln diese Themen.
2014

Leitfaden Fremdplatzierung

34.00 CHF (* 28.00 CHF)

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Die Planung und die Durchführung einer Fremdplatzierung gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Sozialen Arbeit und bedeutet einen massiven Eingriff in die Biografien von Kindern, Jugendlichen und Familien. Die Orientierung an fachlichen, empirisch fundierten Standards, die permanente Reflexion der eigenen Haltung und der Austausch mit anderen Fachpersonen sind zentrale Faktoren für eine hohe Qualität bei Fremdplatzierungen. Dazu soll dieser Praxisleitfaden Hand bieten. Ausgewiesene Fachpersonen aus verschiedenen Gebieten behandeln Themen, die in einem Prozess der Fremdplatzierung immer wieder auftauchen: von der Indikation über die kooperative und partizipative Planung und Passung bis hin zur eigentlichen Platzierung, der Begleitung und dem Abschluss einer Unterbringung im Heim oder in einer Pflegefamilie. Dabei wird ein besonderes Augenmerk gelegt auf die Kinderrechte und auf die besondere Verletzlichkeit und psychische Belastung fremdplatzierter Kinder und Jugendlicher. Der «Leitfaden Fremdplatzierung» richtet sich an Fachpersonen von zuweisenden Stellen und stationären Einrichtungen sowie weiteren Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.
AutorInnen: Stefan Blülle / Kitty Cassée / Karl Diethelm / Thomas Gabriel / Andrea Keller / Marc Schmid / Benjamin Shuler
2013

Netzwerken Raum geben

Vom Königreich Heim zur vernetzten Institution

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Mit dem Aufenthalt eines Kindes, eines Jugendlichen in einer stationären Einrichtung sollen Sicherheit und Geborgenheit nötige Entwicklungsschritte ermöglichen. Bedeuten diese Rahmenbedingungen auch eine Geschlossenheit des Systems stationäre Einrichtung? Oder müssen vielmehr die "alten Königreiche" in die Moderne übergehen und sich öffnen, um in unserer heutigen Gesellschaft bestehen zu können? Öffnung heisst in diesem Fall auch, sich vernetzen und vielleicht Macht abgeben, Wieso brauchen wir die Arbeit in Netzwerken? Was bringen sie uns? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Publikation der Referate der Tagung Brunnen 2013.
2013

Zwischen Spielraum und Kontrolle

Pädagogik im Spannungsfeld von Politik und Finanzen

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Das Thema «Politik und Finanzen» setzt den Schlusspunkt der Brunnen-Trilogie «Spannungsfelder». Politik und Finanzen bestimmen unser Spielfeld. Die Finanzierung von Einrichtungen ist geprägt von gesellschaftlichen und politischen Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und Marktorientierung. Aber sind pädagogische Interventionen geeignet, um sich den häufig auf Kurzfristigkeit und Effizienz fixierten Marktmechanismen unterordnen zu lassen? Antworten finden sich in der Broschüre mit den Referaten der Fortbildungstagung Brunnen 2012.
2012

100 Jahre Partizipation

Zwischen Utopie und Selbstverständlichkeit

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Partizipation ist in der Kinder- und Jugendhilfe noch lange keine Selbstverständlichkeit. Was aber bedeutet Beteiligung im Alltag der Kinder- und Jugendhilfe? Wie lässt sie sich realisieren? In der UN-Kinderrechtskonvention «Übereinkommen über die Rechte des Kindes» ist das Partizipationsrecht festgeschrieben. Die Erwachsenen müssen demnach dafür sorgen, dass Beteiligung alters- und entwicklungsgerecht umgesetzt wird. Die Beiträge in dieser Publikation klären die Begriffe, zeigen auf, wo wir heute stehen, und illustrieren an konkreten Beispielen, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen funktionieren kann.
2011

Gesellschaft im Widerspruch

Sozial- und sonderpädagogische Einrichtungen im Spannungsfeld

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Stationäre Einrichtungen und Sonderschulen erfüllen einen Auftrag der Gesellschaft. entsprechend müssen sie Rücksicht auf die gerade vorherrschenden Maximen und Vorstellungen nehmen. Die zentrale Frage lautet daher: Was erwartet die Gesellschaft von den Einrichtungen? Und umgekehrt, der Marktlogik folgend, stellt sich die Frage: Was erhält die Gesellschaft als Gegenleistung von den Einrichtungen? Antworten finden sich im Tagungsbericht Brunnen 2011.
2011

Pädagogik Finanzen Politik

Auslegeordnung Sonderschulung drei Jahre nach NFA

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Seit drei Jahren ist die NFA in Kraft - Zeit für eine Standortbestimmung und für kritische Fragen. Wurden die Versprechen auf schulische Integration und Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher eingelöst? Hat der Übergang der Sonderschulung in Kantonshoheit mehr Partizipation und weniger bürokratische Hürdenläufe für die Eltern gebracht? Wie gut ist die Regelschule für ihre neuen Aufgaben dotiert? Sechs Beiträge aus der Sicht von Behörden, Elternverbänden und Sonderpädagogik beleuchten den aktuellen Stand im Jahr 2011 und verweisen auf Themen der nahen Zukunft.
2011

Deine Rechte, wenn du nicht in deiner Familie leben kannst

Die IG quality4children Schweiz hat die europäischen Qualitätsstandards auf die schweizerischen Verhältnisse übertragen

5.00 CHF (* 5.00 CHF)

Neuauflage der farbigen Broschüre im Format 21x21cm, 52 Seiten
20% Rabatt ab 10 Stk./ 25% ab 30 Stk. und 30% ab 50 Stk.

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Die IG quality4children Schweiz hat die europäischen Qualitätsstandards auf die schweizerischen Verhältnisse übertragen und zusammen mit der (preisgekrönten) Bilderbuch-Illustratorin Anna Luchs und dem Texter Stefan Meier eine kinder- und jugendgerechte Form geschaffen.
2010

Können, Wollen, Sollen

Im Spannungsfeld der Sozialpädagogik und ihrer Nachbardisziplinen

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Im Hilfeprozess spielt interdisziplinäre Zusammenarbeit eine zentrale Rolle: Um Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensumständen zu unterstützen und zu fördern, muss die Kooperation von Schule, Sozialpädagogik, Medizin, Psychotherapie und weiteren Disziplinen gewährleistet sein, muss vernetzter gedacht und gehandelt werden.
In der vorliegenden Publikation kommen Fachpersonen aus Schule und Erziehungswissenschaft, aus stationären Einrichtungen, Jugendstrafrechtspflege, Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Wort; sie definieren Ansprüche und Selbstverständnis ihrer Profession und nehmen Stellung zu Fragen, die sich aktuell auftun.

Ausgelotet werden die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit von Sozialpädagogik und ihren Nachbardisziplinen: Was bedeutet sie im schulischen Alltag? Welche Modelle für eine Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie in einer pädagogischen Institution bieten sich an? Welche Rolle übernehmen Jugendanwältinnen und Jugendanwälte im Betreuungsprozess? Und nicht zuletzt: Wo und wie können Kinder und Jugendliche Mitwirkungsmöglichkeiten wahrnehmen?

Wo unterschiedliche Theorien und Denkmodelle aufeinander treffen, braucht es den Dialog über die Fachdisziplinen hinweg. Letztlich, so formuliert es ein Autor in dieser Publikation, geht es im sozialpädagogischen Handeln immer darum, elementare Fähigkeiten bei den Betroffenen zu fördern, unabhängig davon, ob in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung oder in der Schule.
2010

Schnittstelle, Bruchstelle, Nahtstelle?!

Zusammenarbeit im Platzierungsprozess

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Die Platzierung in einer stationären oder teilstationären Einrichtung oder in einer Pflegefamilie ist ein Vorgang, der gut begründet, sorgfältig vorbereitet und eng begleitet werden muss. Viel hängt davon ab, ob das Kind, die oder der Jugendliche am Entscheidungs-prozess beteiligt ist. Mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention rücken Information und Partizipation von Kindern und ihren Eltern ins Blickfeld.

Notwendig ist ein neues Verständnis von Aufgaben und Zusammenspiel aller Beteiligten, damit der Platzierungsprozess nicht zur Bruchstelle, sondern zur Nahtstelle wird.
2010

Be-hinderung in der Schule

Zusammenarbeit zwischen Regel- und Sonderschule

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen bedeutet für die Regelschule einen grundlegenden Wandel. Sie muss sich vom Mythos der Homogenität im Klassenzimmer verabschieden und einen Zugang zur Verschiedenheit finden. Aber auch die Sonderschule steht vor neuen Aufgaben: Sie wird enger mit der Regelschule zusammenarbeiten und sich vermehrt als Kompetenzzentrum positionieren. Die vier Beiträge in unserer Publikation richten sich an die Verantwortlichen beider Schulsysteme: Sie zeigen, welche Rahmenbedingungen für eine auf Integration ausgerichtete Schulkultur erfüllt sein müssen und wie die Schule sich positiv auf Veränderung einstellen kann.
2009

Die Platzierung von Kindern und Jugendlichen in sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen

Ein Integras-Argumentarium

0.00 CHF (* 0.00 CHF)

2009

Polaritäten und Widersprüche

Herausforderungen und Chancen für soziale Einrichtungen

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Die Sozialisation Heranwachsender in einer komplexen, von Widersprüchen charakterisierten Welt ist das Thema dieser Publikation: Aus der Sicht der Philosophie, der Pädagogik, der Sozialwissenschaft und der Hirnforschung werden Prozesse des sozialen Lernens durchleuchtet, wird der forschende Blick vom Individuum auf jugendliche Subkulturen und ihre Funktionsweisen gelenkt und die Frage gestellt, mit welchen Requisiten Pädagoginnen und Pädagogen den Kindern und Jugendlichen ein Lebensfeld gestalten können, das Entwicklungen zulässt und die Partizipation fördert. In diesem Sinne könnten die stationäre Erziehung und das soziale Lernen an den Schulen ein richtungweisendes Modell für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben in unserer zunehmend heterogenen Gesellschaft sein.

«Polaritäten und Widersprüche» - so der Titel der Integras-Fortbildungstagung 2009 - zeigen sich auch in der Sozialpolitik: Fachbeiträge aus der Sicht der Soziologie, der Finanzmarkttheorie und der Politik befassen sich mit Ursachen und Wahrnehmung sozialer Ungleichheiten, setzen sich kritisch mit dem folgenreichen Vormarsch marktwirtschaftlicher Modelle im Sozialbereich auseinander und fragen nach der Rolle des Staates in der Sozialpolitik: Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, damit unser Sozialwesen auch in Zukunft gut funktionieren wird?
2009

Integration - Wunsch und Wirklichkeit

Eine Auslegeordnung

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Mit der Einführung der NFA ist das Sonderschulwesen Teil des öffentlichen Bildungsauftrags geworden. Das erfordert eine neue Zusammenarbeit von Regelschule und Sonderschule. In einigen Kantonen sind Formen integrativer Schulung bereits Alltag; wie die Vorgaben der NFA allerdings umgesetzt werden, regelt jeder Kanton anders.
Die vorliegende Publikation versteht sich als eine Auslegeordnung und möchte Denkanstösse geben: Wie arbeiten Regelschule, Sonderpädagogik, Eltern und Fachkräfte zusammen? Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? Welche Erfahrungen werden gemacht? Und schliesslich: Wie muss sich die Regelschule wandeln, um dem Anspruch auf Integration und Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen wirklich gerecht zu werden?
2008

Visionen!

Zukunft denken, spinnen, gestalten

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Die vorliegende Publikation dokumentiert den spannenden Versuch, Zukunftsszenarien für die ausserfamiliäre Betreuung und Sonderschulung zu entwerfen. «Visionen» waren das Thema der Integras-Fortbildungstagung im Herbst 2008, und die sechs Beiträge - von Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, der Politik und der Zukunftsforschung - erörtern aus unterschiedlicher Optik, mit welchen Themen und Problemfeldern sich die Institutionen und die darin Tätigen in den nächsten Jahren möglicherweise befassen könnten.
Visionen entstehen nicht aus sich selbst; dahinter stehen immer gesellschaftliche Entwicklungen, Erfahrungen aus der Vergangenheit, Hoffnungen, Wünsche. Weiterdenken ist erwünscht: Welche Zukunft für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wünschen wir uns? Können politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändert werden? Wie lassen sich Forderungen nach Partizipation und Selbstbestimmung in den Alltag übernehmen?
In der Mitte der Publikation findet sich eine Zusammenfassung der Workshops an der Integras-Tagung. Im Auftrag von Swissfuture hatte Georges T. Roos, Zukunftsforscher in Luzern, vier Szenarien entworfen; für Integras hat er sie auf die ausserfamiliäre Betreuung projiziert. Aus der Arbeit der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer resultierten Thesen, die Impulse geben.
2008

Diagnose

Am Scheideweg zur sonderpädagogischen Förderung

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Das diagnostische Verfahren für den sonderpädagogischen Förderbedarf wird mit der Integration des Sonderschulwesens in die Volksschule an Bedeutung gewinnen. Nach dem künftig für alle Kantone verbindlichen «Kaskadenmodell» werden die sonderpädagogischen Massnahmen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf festgelegt. Das kann ein niederschwelliges Angebot sein, aber auch die Zuweisung in eine Sonderschule als eine der hochschwelligen Massnahmen. Mit welchen diagnostischen Instrumenten aber wird künftig der Förderbedarf bestimmt? Welchen Anforderungen werden sich die Lehrkräfte der Regelschule stellen müssen? Und was schliesslich sind die ethischen Implikationen eines diagnostischen Vorgehens? Antworten auf diese und andere Fragen versuchen die Autorinnen und Autoren der Beiträge in dieser Publikation zu geben.
2007

inspirierend - flexibel - stabil

Angebote, Formen und Rahmenbedingungen der ausserfamiliären Sozialisation

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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«Inspirierend» - «flexibel» - «stabil» sind die Begriffe, um die sich die Beiträge in dieser Publikation drehen. Es sind neun Referate, gehalten an der Integras-Fortbildungstagung 2007 in Brunnen. Die Autorinnen und Autoren aus Forschung, Lehre und Praxis zeigen, welchen gesellschaftlichen Entwicklungen sich die ausserfamiliäre Sozialisation in den letzten Jahren zu stellen hatte, wie sich ihre Angebote verändert haben und welche Herausforderungen in Zukunft auf sie zukommen werden. Zu den Stichworten gehören Kinderrechte und Partizipation, strategische Fragen bezüglich der Ausrichtung von Institutionen der Jugendhilfe, Evaluation der erzieherischen Hilfen, aber auch Organisationsentwicklung und moderne Managementstrategien, die für den Fortbestand beziehungsweise den Ausbau des Angebots notwendig sind. Inspirierend sind die Beispiele aus anderen Ländern, die hier erwähnt werden: Verschiedene Beteiligungsmodelle, Projekte wie das Gemeinde- oder Quartier-Monitoring der britischen Community Services oder die in mehreren Ländern umgesetzte Initiative «Looking after Children». Flexibilität und Stabilität sind keine Gegensätze. Kinder- und Jugendeinrichtungen reagieren heute schon flexibel auf sich wandelnde Bedürfnisse und Ansprüche. Gleichzeitig aber brauchen die Heranwachsenden Stabilität, um Sicherheit zu erlangen - heute wohl mehr denn je.
2007

Quality4Children

Standards in der ausserfamiliären Betreuung in Europa

10.00 CHF (* 10.00 CHF)

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Die Broschüre stellt ein wichtiges Instrument dar, Kinder, die ausserfamiliär in Pflegefamilien oder Heimen betreut werden, über ihre Rechte zu informieren und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken.
2007

Sonderpädagogisches Kompetenzzentrum

Die Sonderschule auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Die Sonderschule steht vor neuen Herausforderungen: Finanzierung durch den Kanton statt durch die IV, vermehrte Integration ins Regelschulsystem. Das wird ein Umdenken, eine Neupositionierung bedingen. Die Sonderschulen können Aufgaben innerhalb des gesamten Schulsystems übernehmen, sie werden neue Formen der Kooperation suchen und ihre Dienstleistungen über den Wirkungskreis der eigenen Schule hinaus anbieten können. Einige Institutionen tun das heute schon - sie arbeiten als Kompetenzzentren, auch wenn sie das vielleicht selbst nicht so nennen.
Die Beiträge in dieser Publikation, Referate der Integras-Tagung Sonderschulung 2006, zeigen Veränderungen und Perspektiven: Aus dem Blickwinkel der Forschung und Bildungsplanung und aus der Praxis der Institutionen.
2006

Soziale Indikation

Plädoyer für einen klaren Auftrag bei der Platzierung von Kindern und Jugendlichen

24.00 CHF (* 20.00 CHF)

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Warum ins Heim? Und mit welchem Auftrag? Der Indikationsstellung kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Was nützt dem Kind, dem Jugendlichen und seinen Eltern in einem bestimmten Moment am meisten? Das Angebot an familienbegleitenden ambulanten Massnahmen ist so gross wie noch nie, und der Druck auf die einweisenden Stellen nimmt zu. Platzierungen sind die teuerste Intervention der Jugendhilfe, sie müssen gut begründet sein - und möglichst Aussicht auf raschen Erfolg bieten. Klare Kriterien sind gefragt, die Entscheidungsprozesse versachlichen und transparent gestalten. Es braucht aber gleichzeitig auch die Reflexion darüber, was für Standards zu wählen sind und was für Werthaltungen allenfalls dahinterstehen.

Die vorliegende Publikation enthält zehn ganz unterschiedliche Beiträge: Vertreterinnen und Vertreter der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, Fachleute aus Wissenschaft, Justiz, Forschung und Praxis nehmen sich der zentralen Frage nach der Indikationsstellung im Hilfeprozess an. Sie diskutieren Vorzüge und Grenzen von Klassifikationssystemen, legen dar, wie sie in der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern vorgehen, wenn eine Platzierung ansteht, und machen dabei deutlich, dass im Mittelpunkt immer die Interessen und Rechte der direkt Betroffenen stehen müssen.
2006

Bologna, Pisa - Brunnen 

Ausserfamiliäre Sozialisation: Analyse, Visionen und Schritte

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Kinder und Jugendliche bekommen Spar- und Leistungsdruck im Sozialwesen ganz direkt zu spüren. Gleichzeitig muss sich die Arbeit in Sonderschulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen auf neue Vorgaben einstellen: Für wen leisten sozial Tätige was, und wie stellen sie es an, vor lauter Sachzwängen die drängenden Fragen der Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren? Was brauchen Kinder und Jugendliche, dissoziale und behinderte, heute und morgen?

Die drei Beiträge in der vorliegenden Publikation, Referate der Integras-Fortbildungstagung in Brunnen 2005, analysieren die heutige Wirtschafts- und Sozialpolitik und warnen vor einem dauerhaften gesellschaftlichen Ausschluss «unrentabler Menschen». Statt Ausgrenzung braucht es Integration und Partizipation von Kindern und Jugendlichen; der «Verwertungsökonomie» muss eine gesellschaftliche Kultur entgegengehalten werden, die allen die gleichen Rechte und Chancen gibt.
2005

Vom "Wert" der Sonderschulung

Sonderschulung zwischen Ökonomie und Bildungspolitik

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Für die Sonderschulung hat sich nach der Annahme der Neugestaltung des Finanzausgleichs NFAeine veränderte Situation eingestellt: Die IV wird sich nach einer Übergangsfrist aus der Finanzierung zurückziehen. Werden die Kantone die Schulung von Kindern und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf weiterhin auf dem heutigen hohen Qualitätsniveau sichern - und wie werden sie das tun?
Die Beiträge in dieser Publikation, Referate, die an der Integras-Tagung für Sonderschulverantwortliche im März 2005 gehalten wurden, diskutieren solche Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln: Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Kantonen sowie Leiter von Sonderschuleinrichtungen aus der Deutschschweiz und der Romandie. «Der ‹Wert› der Sonderschulung. Sonderschulung zwischen Ökonomie und Bildungspolitik» - der Titel deutet es an: Es geht nicht nur um neue Finanzierungsmodelle, sondern um das Anrecht von Kindern auf Förderung und Unterstützung.
2005

ICF - eine Annäherung an Behinderung

Referate der Integras-Tagung für Sonderschulverantwortliche 2004

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Behinderung - was ist das überhaupt? Invalidenversicherung, ICD-10 (Internationale Klassifikation der Krankheiten) und ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) beschreiben und klassifizieren Behinderung und Krankheit je nach eigenen Gesichtspunkten. Die ICF aber tut noch mehr: Sie will eine gemeinsame Sprache unter Fachleuten schaffen, und sie beurteilt den Menschen nicht nach Defiziten, sondern nach
ihren Ressourcen und ihrem sozialen Umfeld. Die vorliegenden fünf Beiträge - es sind Referate, die an der Integras-Tagung für Sonderschulverantwortliche im März 2004 gehalten worden sind - befassen sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit der neuen Klassifika­tion der WHO; sie geben einen Überblick über Philosophie, Struktur, Funktionsebenen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten der ICF, zeigen aber auch deren Grenzen.
2004

Soziale GmbH

Soziale Gesellschaft mit beschränkter Haftung

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Soziale Institutionen sind einem wachsenden Spar- und Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. Die Wirkung pädagogischen und sozialen Handelns soll nachweisbar sein, gleichzeitig wächst der Anspruch an Professionalität. Es stellen sich Fragen nach dem gesellschaftlichen Rahmen, innerhalb dessen sich soziale und pädagogische Arbeit bewegt, nach dem Auftrag an die Organisation und nach der Stellung des Individuums in diesem Prozess. Letztlich geht es um die Ethik des Handelns und um die Vision einer gerechten Gesellschaft - um Gesellschaftspolitik. Hinter neoliberalen Organisationsmodellen drohen genau solche Fragen aus dem Blickfeld zu verschwinden. Was ist heute der pädagogische Auftrag, was wäre eine Gesellschaft, die ihre Haftung nicht einfach abgibt? Die Beiträge in dieser Publikation wollen soziales und pädagogisches Handeln in einem historischen und sozialen Kontext verorten und Denkanstösse vermitteln, in welche Richtung sich die Aufgaben und Ziele der Sozial- und Heilpädagogik bewegen könnten.
2004

Prinzip Hoffnung... Prinzip Ergebnis...

Wirkung sozialen und sonderpädagogischen Handelns

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Heute fordern Auftraggeber nicht nur Qualitätsnachweis in der pädagogischen Arbeit, sondern stellen ganz direkt die Frage nach der Effektivität und den längerfristigen Wirkungen von Massnahmen. Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen, behinderten und nicht behinderten, arbeiten, haben sich der Frage nach der Ergebnis- oder Outcome-Qualität zu stellen. Doch welche Indikatoren lassen tatsächlich Rückschlüsse auf die positiven Resultate einer Intervention zu? Sind Veränderungen im Verhalten von Kindern und Jugendlichen direkt auf die geleis­tete Arbeit in einem Heim, in einer sonderpädagogischen Einrichtung zurückzuführen?

An der Fortbildungstagung 2003 hat Integras das für soziale und sonderpädagogische Institutionen hoch aktuelle Thema Ergebnisqualität aufgenommen. Fachleute aus Sozialwissenschaft und Beratung, Auftraggebende und Institutionsleitende äussern sich in ihren Beiträgen zu Fragen, die in Zusammenhang mit Zielen und Wirkungen der sozialen und pädagogischen Arbeit stehen.
• Was verstehen wir unter Ergebnisqualität?
• Was für Werthaltungen beeinflussen unsere Arbeit?
• Was können und was sollen wir messen?
• Was sind Indikatoren für die Wirkung pädagogischen Handelns?
• Welche Messinstrumente eignen sich dafür, die Qualität der geleisteten Arbeit in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu überprüfen?
2003

Sonderschulung  – Störfall oder Chance

Referate der Integras-Tagung für Sonderschulverantwortliche 2003

15.00 CHF (* 12.00 CHF)

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Schulung für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen ist - trotz vermehrter integrativer Konzepte in den Kantonen - sehr gefragt. Und die Schulen? Können sie den Ansprüchen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden? Sind sie tragfähig genug, um auch mit schwierigen Kindern umzugehen? Können die Mitarbeitenden mit erhöhten Anforderungen, Zeitmangel und Gelddruck umgehen? Was bedeutet der Besuch einer Sonderschule für Kinder und ihre Eltern?
Sonderschulung als Störfall oder Chance zu Veränderungen und Erneuerung? Ausgehend von drei Hypothesen
• «Die Kinder und Jugendlichen sind schwieriger geworden»
• «Die MitarbeiterInnen sind weniger belastbar geworden»
• «Das Ansehen der Sonderschulen ist dramatisch gesunken»
analysieren Martial Gottraux, Soziologe und Dozent an der EESP Lausanne, Kitty Cassée, Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich, und Peter Walther, Direktor Schweizerische Zentralstelle für Heilpädagogik Luzern, die Situation und entwickeln Perspektiven für die Zukunft.
2003